Posts Tagged ‘Missbrauch’

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Für Pfarrer mit Kindern verboten!

Mai 18, 2011

STOPP MISSBRAUCH, diese zwei Worte zieren eine Warntafel, angebracht in einem steirischen Waldstück. Dazwischen ist eine Hand abgebildet in deren Handfläche sich ein Verbotsschild abgebildet ist auf dem ein Pfarrer zwei Kindern nach läuft. Das gleiche Symbol findet sich nochmal auf einem Verbotsschild darüber. Darunter erklärt eine kleine Tafel, überschrieben mit „Kinderschutzgebiet“, dass ein Pfarrer der sich in Begleitung Minderjähriger befindet auf dem Wallfahrtsweg nach Mariazell den Forstgrund Sepp Rothwangl nicht betreten dürfe. Zumindest dann nicht, wenn die Eltern der Minderjährigen nicht ebenfalls anwesend sind.

Als Betroffener der sexuellen Missbrauchsfälle durch katholische Geistliche will Sepp Rothwangl ein Zeichen setzen. Die Unfähigkeit der Kirche die Täter in den eigenen Reihen zu verfolgen und zu entfernen hat ihn zu diesem Schritt getrieben.

Leider übersieht er, dass er mit seiner Aktion einen blinden Generalverdacht ausspricht. Und bei aller Kritik an der Aufklärungsfähigkeit der katholischen Kirche: Mit einer Hetzkampagne und Pilger-Verboten ist den Opfern des Skandals nicht geholfen. Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion wenigstens etwas mehr konstruktives Bewußtsein auf die Problematik des sexuellen Mißbrauchs lenkt und zum Nachdenken anregt.

Weitere Details und eine Abbildung finden sich in einem Artikel auf DerStandard.at, unter hpd.de oder auf nicsbloghaus

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Zölibat früher und heute – Wollte der Papst heiraten?

Februar 4, 2011
Petersdom im Vatikan

Petersdom

Der Begriff Zölibat ist von dem lateinischen Wort „caelebs“ abgeleitet und bedeutet ehelos oder unvermählt zu sein, als Mann. Nach einem älteren Wörterbuch aus dem Jahr 1908 ist unter caelebs umgangssprachlich im übertragenen Sinn ein Weinstock zu verstehen, an dem keine Reben gezogen werden. Interessant, wenn man das Wort Zölibat an sich betrachtet ist in diesem Zusammenhang die häufig ebenfalls umgangssprachliche Verwendung des Begriffes mit neutralem Geschlecht als „das Zölibat“.

Der Zölibat ist die kirchensprachliche Bezeichnung für die Ehelosigkeit von Priestern und Mönchen. Er wird auch in anderen Religionen praktiziert, in denen das Priesteramt eine wichtige Rolle spielt. Besondere Aufmerksamkeit wird der zölibatären Lebensweise in der römisch-katholischen und den orthodoxen Kirchen geschenkt. Die orthodoxen Kirchen fordern die Ehelosigkeit allerdings nur von ihren Mönchen und den höheren Weihen, wie den Bischöfen. In der abendländischen Kirche hingegen ist der Zölibat für alle Priester und Angehörige eines Ordens Pflicht.
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Medienkompetenz für Eltern: Ist das die kleine Anna?

Februar 2, 2011

Es ist zwar schon ein etwas älterer Spot, hat aber meiner Meinung nach nichts an Aktualität eingebüßt:

Medienkompetenz ist etwas, das wirklich erlernt werden muss. Die meisten Kinder sind ihren Eltern dabei einige Schritte voraus, die Zielgruppe für diesen Spot sind darum auch die Eltern.

Mehr an die jugendliche Zielgruppe wendet sich das Portal  http://www.watchyourweb.de/. Im coolen Comic-Stil wird da das Internet mit seinen Abgründen erklärt… mhm… wobei… wenn ich den Stil cool finde stellt sich wirklich die Frage, ob die Kids von heute das auch noch so sehen :).

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Endlich: Der Notfall-Knopf für Internet-Chats ist da! (via Andis Blog)

Januar 26, 2011

Gerade entdeckt. Es ist wunderbar! Wunderbar, und vor allem plattformübergreifend realisiert! Das war ein wirklich guter politischer Vorstoß. Und was für ein Kraftakt das gewesen sein muss … soooooo viele Hersteller… an einem Tisch… und dann auch noch aus Deutschland! Wir sind begeistert. So muss Politik gemacht werden, da werden die wirklichen Probleme thematisiert. Endlich kümmert sich mal jemand darum. Und wer, wenn nicht Stephanie zu Guttenberg?

Endlich: Der Notfall-Knopf für Internet-Chats ist da! Es ist ein Erfolgsgeschichte der Technik. Es ist kaum Zeit vergangen seit Stephanie zu Guttenberg forderte, dass Chat-Anwednungen »einen „Notfallknopf“ für das sofortige Verlassen eines Chats« beinhalten sollen, da haben sich fleißige Tüftler schon drangesetzt diese Forderung umzusetzen. Wie das funktioniert, wollen wir mit der folgenden, einfachen Bilderserie verdeutlichen. Wir haben dazu den Fall der 13-jährigen Daniela, die unter dem Nickname … Read More

via Andis Blog

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Wie viele Schwuchteln gibts denn?

Januar 11, 2011

Unglaublich, dass sich gläubige(?) Christinnen zu so etwas herablassen:

Hier gibt es einen relativ guten Hintergrundartikel des Spiegels (SPON) dazu. Das Thema rund um die Missbrauchsfälle des Pfarrers Peter H. ist schon etwas älter, man sollte es trotzdem niemals vergessen!
Pädophilie-Fall Peter H: Wie eine Gemeinde missbraucht wurde

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Die Kirche – Der Weg ins Paradies?

Januar 1, 2011

Die Kirche in Deutschland

Die katholische Kirche war und ist eine streng hierarchisch gegliederte Organisation, dem Militär nicht unähnlich. Sie verfährt relativ restriktiv mit ihren Pfarrern, Bischöfen und Kardinälen: Sie müssen gegebene Anweisungen befolgen, auch wenn sie dadurch in große Seelennöte kommen, als Beispiel sei hier das Zöllibat genannt. Auch beim Militär müssen Befehle befolgt werden, dies unter Umständen sogar bei Gefahr für Leib und Leben. Allerdings folgt eine Armee ganz anderen Prämissen, als die Kirchen dies tun.
In den letzten Jahren verlassen viele Schäfchen die etablierten Kirchen und werden so aus deren Sicht zu schwarzen Schafen, ohne dass sie sich tatsächlich umgefärbt haben. Aus welchen Gründen aber mutieren sie von strahlendem Weiß zu Schwarz?
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