Posts Tagged ‘Gott’

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Gott – Eine Definition aus der Stupedia

März 19, 2011

Gott ist ein imaginärer Freund der Christen. Von vielen LSD konsumierenden Künstlern wird er als wichtigster Vertreter der Gotik genannt. In der Realität ist Gott aber nur ein ganz normaler Bursche, der versucht sein Leben im Himmelreich zu leben, aber durch die Gebete der Kirchenweiber sehr stark sexuell belästigt („Frucht Deines Leibes“ etc.) wird. Gott war es auch, der den Menschen angeblich ihr langweiliges Leben (welches sich nur um Fortpflanzung dreht) „geschenkt“ hat. Er ist seinem Wesen nach ein einfacher Sadist ohne Prinzipien, Selbstvertrauen und Hobbys. Read the rest of this entry ?

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Glauben im Internet

März 17, 2011

Seit das WorldWideWeb für praktisch alle Menschen zugänglich ist, stehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten offen, sich über jedes beliebige Thema zu informieren und mit anderen Nutzern im Internet auszutauschen. Wenn man die zunehmende Säkularisierung moderner Industrienationen bedenkt, erstaunt es um so mehr, wie oft die Themen „Religion und Glauben“ Gegenstand von Internet-Recherchen und Chats sind.

Jedermann kann sich zum Beispiel auf Facebook anmelden und seine Meinung auch zu Fragen des Glaubens verbreiten und mit anderen Teilnehmern diskutieren. Dies kann oft einfacher sein als im täglichen Leben – denn insbesondere außerhalb der Gemeinde ist die Bereitschaft der meisten Menschen nicht allzu groß, offen über religiöse Themen zu sprechen. Gerade bei Jüngeren gilt zum Beispiel die Gretchen-Frage nach der eigenen Religion als extrem uncool. Im Schutz der relativen Anonymität sozialer Internet-Netzwerke lassen sich diese Themen für viele einfacher und besser mit anderen besprechen. Dies ist sicherlich ein Vorteil des Internet, macht aber auch betroffen, denn in einer liberalen und toleranten Gesellschaft, sollte jeder ermuntert werden, seinen Glauben mit anderen offen zu leben.
Eine Gefahr für alle christlichen Religionen ist sicher auch die bunte Beliebigkeit an religiösen und spirituellen Bekenntnissen, die im Internet angeboten werden. In dieser Pluralität muss sich der christliche Glaube überzeugend von anderen Religionen und esoterischen Ideen abheben, ohne durch Intoleranz oder Prinzipien-Reiterei die Community zu verschrecken. Dies ist eine echte Herausforderung – dies hat auch Papst Benedikt XVI erkannt, der im Jahr 2010 alle Gläubigen dazu aufforderte, der Kommunikation im Internet eine Seele zu geben. Dies bezieht sich nicht nur auf religiöse Themen, sondern allgemein darauf, den Menschen mit seiner Würde in den Mittelpunkt der online-Interaktion zu stellen. 

Diese Trends belegen, dass das Abwenden von den Amtskirchen und traditioneller Frömmigkeit auf keinen Fall gleichzusetzen ist mit einer Abkehr von Spiritualität an sich. Wenn die großen Kirchen dies aufnehmen und als Chance begreifen, sich wieder positiv ins Gespräch und damit in die Köpfe und Herzen der Menschen zu bringen, kann der Glauben im Internet viel zu einer Erneuerung der christlichen Religiosität beitragen.

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Missionars-Grafitti: Ich bin der Gott Deiner Väter!

Februar 7, 2011

Deutschland, manchmal verstehe ich Dich nicht: Da läuft man durch eine deutsche Landeshauptstadt im südlichen Westen des Landes und möchte eine nette Postkarte mit Altstadt-Motiv versenden. Ein Briefkasten ist schnell gefunden. Doch dann überrascht die Aufschrift auf der Einwurfklappe. Da steht doch glatt „ICH  BIN DER GOTT DEINER VÄTER“ und „DER WAHRE GOTT„. Jeweils mit Angabe einer Bibelstelle (Apostelgeschichte, Kapitel 7, Vers 32 und 1. Johannes, Kapitel 5, Vers 20). Außerdem hat der Autor dieser Inschrift eine Adresse vermerkt – ich habe mir mal erlaubt die Hausnummer hier auf dem Bild unkenntlich zu machen. Die Straße führt wohl durch ein beschauliches(?) Wohngebiet am Ortsrand.

Briefkasten-Missionar

Briefkasten-Missionar

Nicht wirklich erschlossen hat sich für mich die Intention der Nachricht, angebracht an diesem Ort. War hier ein fundamentaler Missionar am Werk? Hat sich hier ein übermotivierter Christ ausgetobt? Warum wurde das Grafitti von der Post noch nicht entfernt? Und warum hat der Urheber dieser Nachricht eine Anschrift hinterlassen? Immerhin steht der Briefkasten an äußerst prominenter Stelle mitten in der Innenstadt.

Vielleicht muss ich es ja auch nicht verstehen – Schmierkram findet sich ja bekanntlich überall. Und vielleicht sollte ich mich nicht darüber wundern, dass es hier offensichtlich jemandem Freude bereitet, die Bibel auf fragwürdiger Unterlage abzuschreiben – aber wirklich häufig sind solche Bibel-Schmierereien ja nicht gerade, oder war ich bisher nur zu blind dafür? Ein positives Beispiel christlicher Grafitti ist mir übrigens in Plauen über den Weg gelaufen. Das ist für eine Kirche eine erstaunlich mutige PR…

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Der Papst ist auch nur virtuell!

Januar 25, 2011

Grade fällt mir noch was zum Artikel von vorher auf..

Ausgerechnet der Papst warnt vor der Gefahr, die von virtuellen Freunden ausgeht. Er, der von einer virtuellen Macht in ein Amt eingesetzt wurde, in dem er diese virtuelle Macht auf Erden vertritt.

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Julian Assange steht über Gott?

Januar 24, 2011

Das glaubt zumindest das australische Magazin Zoo-Weekly, die Assange in ihrer Hitliste der schlechtesten Australier auf Platz 1 führt.

Julian Assanges (Quelle: Wikimedia)

Julian Assange (Quelle: Wikimedia)

„He battled it out with God for the top spot“ – Er hat mit Gott um Platz 1 gekämpft… und am Ende offensichtlich gewonnen. Dass er nicht in der Lage sei, Geheimes für sich zu behalten hätte den Ausschlag zu Gunsten des prominenten Gründers von WikiLeaks gegeben. Gott war übrigens nominiert wegen der Flutkatastrophe in Australien in der mehrere Menschen umkamen oder ihre Häuser und Wohnungen verloren haben. Auf Kritik und  Ablehnung trifft das Magazin damit bei ihrer Leserschaft. Der Leser jfiskars findet zum Beispiel in einem Kommentar deutliche Worte:

„So let me get this straight: U think that tens of people dying in floods and more than 17.000 people losing their homes is less bad than giving out goverment secrets? You gentleman are: 1. Retarded and/or 2. Corrupted. Have a nice day.“

Übersetzt in etwa: Glaubt ihr wirklich, dass der Verrat einiger Regierungsgeheimnisse schwerwiegender ist als der Tod von Menschen und die Zerstörung ihrer Häuser? … gefolgt von ein paar Beschimpfungen an die Adresse der Autoren.

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Die Kirche – Der Weg ins Paradies?

Januar 1, 2011

Die Kirche in Deutschland

Die katholische Kirche war und ist eine streng hierarchisch gegliederte Organisation, dem Militär nicht unähnlich. Sie verfährt relativ restriktiv mit ihren Pfarrern, Bischöfen und Kardinälen: Sie müssen gegebene Anweisungen befolgen, auch wenn sie dadurch in große Seelennöte kommen, als Beispiel sei hier das Zöllibat genannt. Auch beim Militär müssen Befehle befolgt werden, dies unter Umständen sogar bei Gefahr für Leib und Leben. Allerdings folgt eine Armee ganz anderen Prämissen, als die Kirchen dies tun.
In den letzten Jahren verlassen viele Schäfchen die etablierten Kirchen und werden so aus deren Sicht zu schwarzen Schafen, ohne dass sie sich tatsächlich umgefärbt haben. Aus welchen Gründen aber mutieren sie von strahlendem Weiß zu Schwarz?
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