Posts Tagged ‘Christen’

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Gott – Eine Definition aus der Stupedia

März 19, 2011

Gott ist ein imaginärer Freund der Christen. Von vielen LSD konsumierenden Künstlern wird er als wichtigster Vertreter der Gotik genannt. In der Realität ist Gott aber nur ein ganz normaler Bursche, der versucht sein Leben im Himmelreich zu leben, aber durch die Gebete der Kirchenweiber sehr stark sexuell belästigt („Frucht Deines Leibes“ etc.) wird. Gott war es auch, der den Menschen angeblich ihr langweiliges Leben (welches sich nur um Fortpflanzung dreht) „geschenkt“ hat. Er ist seinem Wesen nach ein einfacher Sadist ohne Prinzipien, Selbstvertrauen und Hobbys. Read the rest of this entry ?

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Wir sind Quotenmensch!

Februar 3, 2011
Frauenquote

Frau

Alle Jahre wieder gelten Frauenquoten als effektives Mittel, um mehr Frauen in Führungspositionen, Politik und Wirtschaft zu bekommen. Aktuellstes Beispiel ist die entsprechende Forderung der CSU, mit der Ursula von der Leyen die FDP kräftig zum Gegensteuern bringt. Aber wie von Steffen Hentrich in seinen Beiträgen Frauenqote kein Freiheitsgewinn oder Frauenquote für Wikipedia? schön beschrieben, ist eine staatlich verordnete Quote eben kein Allheilmittel. Andere fühlen sich vom Thema bereits überreizt und „können es nicht mehr hören„.

Aber, lasst uns doch einmal selbst dem so gepriesenen Gleichheitswahn verfallen. Tauchen wir ein, in ein Gerechtigkeitsempfinden, das von einer übergeordneten Macht gesichert alle auf die gleiche Stufe stellt. Nehmen wir einfach mal an: Alle Menschen seien gleich – so steht es ja schon im Grundgesetz. Jetzt fällt auf, nicht alle Menschen sind in ihrer Gleichheit auch gleich in jeder Gruppe oder jedem Gremium vertreten. Entrüstet rufen wir im Brustton der Überzeugung: Das geht so nicht! Und fordern strikt eine Quote für Jedermann äh und Jederfrau und so natürlich gleich mit! Wirklich!! Tatsächlich!!!

Ein Gleichheitsmensch denkt nach.

Friedrich Nietzsche - Atheist

Atheist

Mit etwas emotionalem Abstand kommen wir zurück zum Thema: Quoten. Die Forderung nach Quoten scheint modern und legitim zu sein (ein Traum für jeden Politiker). Logisch an der Frauenquote vorbei weitergedacht, komme ich daher zu der Forderung, dass wir für unsere Wirtschaftsgremien eine Atheisten-Quote brauchen. Wir brauchen die Ungläubigen in den Schaltzentralen der Macht!

Jesus Christus - Christ

Christ

Ausgewogen soll es trotzdem sein, darum stellen wir direkt noch eine Christen-Quote (fein säuberlich unterschieden zwischen römisch-katholisch, evangelisch/ protestantisch, orthodox und koptisch) daneben.

Shahadah - Islamisches Glaubensbekenntnis

Moslem

Bei näherer Betrachtung fällt natürlich direkt noch eine Bevölkerungsgruppe auf, die in deutschen Aufsichtsräten bis jetzt völlig unterrepräsentiert ist. Aber keine Sorge, eine Lösung ist nah: Die Muslimen-Quote schmückt den modernen Quoten-Staat!

Und weil wir bei der großen Gleichheit aller Menschen nicht bei Geschlecht und Religion stehen bleiben können fällt uns das doch sehr vergreiste Durchschnittsalter der deutschen Wirtschafts-Elite ins Auge. Ich bin dafür, dass wir, zur Erweiterung unserer Blickwinkel, um zu gewährleisten, dass wir die Gesellschaft in ihrer Ganzheit in den Chef-Etagen abbilden regelmäßig Kinder ins Management einsetzen: Die Kinder-Quote führt unsere Wirtschaft in die Zukunft!

Realitätsverlust?

Bekloppt? Auch nicht bekloppter als eine Frauenquote. Unbestritten, Frauen müssen in die Gestaltung der Zukunft unseres Landes und seines Wirtschaftsraumes gleichberechtigt eingebunden werden. Wir brauchen eine ausgewogene Machtbalance und gewinnen durch Diversifikation in vielen Bereichen. Es ist zum Beispiel längst an der Zeit, dass sich Frauen ins katholische Priesteramt einklagen – falls sie sich zu solch einer Karriere berufen fühlen. Das Zölibat und die Priesterweihe nur für Männer dürfte in Deutschland sicherlich kaum verfassungskonform sein.

Der Quotenmensch, genauso wie der Gleichheitsmensch sind aber keine Lösung für mangelnde Machtverteilung. Beide spiegeln nur die periodisch wiederkehrenden goldenen Kälber, die angebetet oder als Sau durchs politische Dorf getrieben werden wieder. Viel wichtiger ist es nachhaltige, faire Chancen zu schaffen, die ergriffen werden können ohne Rücksicht auf die eigene Herkunft, Glaubensrichtung, Sexualität, Alter oder Geschlecht. Dann gewinnt auch der Gleichheitssatz als Grundrecht wieder eine echte Bedeutung.

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