Archive for the ‘Gott’ Category

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Endlich: Papst lockert Kondomverbot

September 26, 2011

Gerade im Netz gefunden, eine nette Interpretation:

Endlich: Papst lockert Kondomverbot.

 

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Hirtenbarometer.de – Schäfchen gone wild?

Mai 2, 2011

Hirtenbarometer Unter einem Hirtenbarometer konnte ich mir bis vor wenigen Minuten nicht wirklich etwas vorstellen. Das war bevor ich auf hirtenbarometer.de gelandet bin. Dem etwas ironischen Motto „Auch Gott braucht Feedback“ folgend, kann hier die Arbeit von Pfarrern, Priestern, Bischöfen, Päpsten und wen es sonst noch so in den Kirchen mit einem offiziellen Amt gibt, bewertet werden. Die Kirchen-Offiziellen sind also die Hirten. Da fällt die Antwort auf die Frage, wer denn die Schäfchen sein sollen leicht: Die gläubigen oder nicht gläubigen User von Hirtenbarometer wahrscheinlich.

Mir gefällt’s. Den jetzt ganz neu seligen Papst Johannes Paul II kann man da übrigens auch bewerten. Der hat es wohl dank des gestrigen Medienrummels um seine Person bzw. seine Wunderheilung direkt in die Top-Liste der Hirten geschafft.

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Weltjugendtag 2011 in Madrid

März 28, 2011

Im Sommer schon Pläne? Der Weltjugendtag in Madrid im Sommer 2011 ist wahrscheinlich einen Ausflug wert.

Das hört sich ja recht rockig an – hätte ich so nicht erwartet. Und getreu dem päpstlichen Aufruf, wird auch fleissig das Web 2.0 mit Inhalten bestückt: FacebookTwitter… hübsch, die Kirche wirkt damit auf einmal so jung und frisch. Eine nette Abwechslung zu der sonst immer eher drögen, spaß-frei auftretenden Greisen-Generation.

 

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Gott – Eine Definition aus der Stupedia

März 19, 2011

Gott ist ein imaginärer Freund der Christen. Von vielen LSD konsumierenden Künstlern wird er als wichtigster Vertreter der Gotik genannt. In der Realität ist Gott aber nur ein ganz normaler Bursche, der versucht sein Leben im Himmelreich zu leben, aber durch die Gebete der Kirchenweiber sehr stark sexuell belästigt („Frucht Deines Leibes“ etc.) wird. Gott war es auch, der den Menschen angeblich ihr langweiliges Leben (welches sich nur um Fortpflanzung dreht) „geschenkt“ hat. Er ist seinem Wesen nach ein einfacher Sadist ohne Prinzipien, Selbstvertrauen und Hobbys. Read the rest of this entry ?

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Wordle Deinen Blog :)

Februar 16, 2011

Gibts schon länger, macht aber Spaß: Wordle your Blog 🙂

Tag Cloud verwackelts

Tag Cloud verwackelts

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Confession – Beichten per iPhone mit der römisch-katholischen App

Februar 11, 2011
Confession

AppStore: Confession

Beichten geht jetzt auch per iPhone oder iPad. Die katholische Kirche hat der App Confession ihren Segen erteilt. Ganz im Sinne der Papst Forderung, mehr Präsenz im SocialMedia Bereich zu zeigen, können ab sofort gläubige Katholiken all ihre Sünden direkt ihrem iPhone beichten. Ganz diskret und von überall kann man sich so on the fly seiner bösen Sünden entledigen. Wie praktisch :). Allerdings müssen die Sünder im Moment noch englisch können, die originale App gibts nur in englischer Sprache. Entwickelt wurde die App übrigens in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Bischofskonferenz – das erklärt den offiziellen Segen. Eine ähnliche deutsche Version ist übrigens unter dem Namen Beichte 1.0 erhältlich.

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Religion ist wie Autofahren unter Alkoholeinfluss

Februar 8, 2011

Das ist zumindest ein Vergleich, den Muriel Silberstreif in seinem Gastbeitrag zur Religion auf dem Vollwert-Blog zieht. Er startet mit der Einstiegserkenntnis Religion ist gut für uns und findet in einen interessanten Exkurs über falsche epistemologische bzw. moralische Methoden, die uns Religion lehren kann. Ob man seinen Ausführungen zustimmt oder nicht ist gar nicht so wichtig, ich finde seine Ideen zumindest bemerkenswert. Aber lest selbst…

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Missionars-Grafitti: Ich bin der Gott Deiner Väter!

Februar 7, 2011

Deutschland, manchmal verstehe ich Dich nicht: Da läuft man durch eine deutsche Landeshauptstadt im südlichen Westen des Landes und möchte eine nette Postkarte mit Altstadt-Motiv versenden. Ein Briefkasten ist schnell gefunden. Doch dann überrascht die Aufschrift auf der Einwurfklappe. Da steht doch glatt „ICH  BIN DER GOTT DEINER VÄTER“ und „DER WAHRE GOTT„. Jeweils mit Angabe einer Bibelstelle (Apostelgeschichte, Kapitel 7, Vers 32 und 1. Johannes, Kapitel 5, Vers 20). Außerdem hat der Autor dieser Inschrift eine Adresse vermerkt – ich habe mir mal erlaubt die Hausnummer hier auf dem Bild unkenntlich zu machen. Die Straße führt wohl durch ein beschauliches(?) Wohngebiet am Ortsrand.

Briefkasten-Missionar

Briefkasten-Missionar

Nicht wirklich erschlossen hat sich für mich die Intention der Nachricht, angebracht an diesem Ort. War hier ein fundamentaler Missionar am Werk? Hat sich hier ein übermotivierter Christ ausgetobt? Warum wurde das Grafitti von der Post noch nicht entfernt? Und warum hat der Urheber dieser Nachricht eine Anschrift hinterlassen? Immerhin steht der Briefkasten an äußerst prominenter Stelle mitten in der Innenstadt.

Vielleicht muss ich es ja auch nicht verstehen – Schmierkram findet sich ja bekanntlich überall. Und vielleicht sollte ich mich nicht darüber wundern, dass es hier offensichtlich jemandem Freude bereitet, die Bibel auf fragwürdiger Unterlage abzuschreiben – aber wirklich häufig sind solche Bibel-Schmierereien ja nicht gerade, oder war ich bisher nur zu blind dafür? Ein positives Beispiel christlicher Grafitti ist mir übrigens in Plauen über den Weg gelaufen. Das ist für eine Kirche eine erstaunlich mutige PR…

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Zölibat früher und heute – Wollte der Papst heiraten?

Februar 4, 2011
Petersdom im Vatikan

Petersdom

Der Begriff Zölibat ist von dem lateinischen Wort „caelebs“ abgeleitet und bedeutet ehelos oder unvermählt zu sein, als Mann. Nach einem älteren Wörterbuch aus dem Jahr 1908 ist unter caelebs umgangssprachlich im übertragenen Sinn ein Weinstock zu verstehen, an dem keine Reben gezogen werden. Interessant, wenn man das Wort Zölibat an sich betrachtet ist in diesem Zusammenhang die häufig ebenfalls umgangssprachliche Verwendung des Begriffes mit neutralem Geschlecht als „das Zölibat“.

Der Zölibat ist die kirchensprachliche Bezeichnung für die Ehelosigkeit von Priestern und Mönchen. Er wird auch in anderen Religionen praktiziert, in denen das Priesteramt eine wichtige Rolle spielt. Besondere Aufmerksamkeit wird der zölibatären Lebensweise in der römisch-katholischen und den orthodoxen Kirchen geschenkt. Die orthodoxen Kirchen fordern die Ehelosigkeit allerdings nur von ihren Mönchen und den höheren Weihen, wie den Bischöfen. In der abendländischen Kirche hingegen ist der Zölibat für alle Priester und Angehörige eines Ordens Pflicht.
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Schäfchenfang – Missionieren an öffentlichen Schulen?

Januar 29, 2011

Das war Thema der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendevanglisation (AGJE), die am 28. Januar in Berlin stattfand (entdeckt auf blaphemieblog2). Hintergründe finden sich auf idea.de, einem christlichen Newsportal. Interessanterweise ist einer der ersten Punkte des Berichts auf idea der Hinweis von Martin Schmidt, seines Zeichens sowohl Leiter (lt. idea) einer Gesamtschule als auch der Vorsitzende des CVJM-Ortsvereins von Rechtenbach bei Wetzlar, dass Schulen sich in ihrem vorgeschriebenen Lehrangebot grundsätzlich religiös neutral geben müssen. Das bedeutet, dass religiöse Angebote für Schüler freiwillig gestaltet werden müssen. Schülerbibelkreise würden z. B. auf solch einer freiwilligen Basis oft akzeptiert. Auch müssten solche Angebote transparent angeboten werden, eine Tarnung als Hausaufgabenhilfe sei nicht zulässig.

Evangelikales arbeiten an Schulen – welchen Zweck die christlichen Organisationen damit bezwecken dürfte offensichtlich sein: den ständig schrumpfenden Mitgliederzahlen entgegenwirken und neue Schäfchen zu gewinnen. An Schulen ist für Organisationen jeglicher Ausrichtung ein attraktives Potential für formbares Nachwuchspotential vorhanden. Auch wenn sich diese Art von Lobby-Arbeit an der Zielgruppe Jugendliche und Schüler für mich kritisch anfühlt, finde ich es sehr begrüßenswert, dass die christlichen Organisationen die Grundsätze der Freiwilligkeit und Transparenz direkt ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Damit bleibt für alle Beteiligten die Chance, selbst zu entscheiden. Spannend ist in diesem Zusammenhang die Frage, wie im Vergleich mit Gebetskreisen anderer Religionen umgegangen wird. Gibt es hier ein friedliches Neben- vielleicht sogar Miteinander, oder werden mit dem Argument der Herkunftskultur bestimmte Religionen an Schulen anders behandelt als andere?

Interessant ist neben den Inhalten der AGJE-Tagung aber auch das neu erwachte bzw. wieder eingeforderte Selbstverständnis der etablierten Kirchen. So hat, wie auf der österreichischen Seite kathweb beschrieben, der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari dazu aufgerufen, „das viele Gute in der Kirche nicht klein[zu]reden„. Wahrscheinlich spielt der Bischof damit auf die häufig als sehr positiv erlebte Gemeindearbeit an. Und in der Tat, auf dieser Ebene werden die Gläubigen sehr häufig von engagierten Pfarrerinnen und Pfarrern in einer Gemeinde eingebunden und mit positiven Erlebnissen dazu motiviert sich ebenfalls positiv für die Gesellschaft insgesamt zu betätigen. Bei aller Kritik, es gibt sie tatsächlich, die positiven Seiten der Kirchen. Und ja, vielleicht ist es an der Zeit, sich in der aktuellen, von Kritik geprägten Phase daran zu erinnern. Relativieren sollte man dabei aber auf keinen Fall.

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