Archive for the ‘Erziehung’ Category

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Für Pfarrer mit Kindern verboten!

Mai 18, 2011

STOPP MISSBRAUCH, diese zwei Worte zieren eine Warntafel, angebracht in einem steirischen Waldstück. Dazwischen ist eine Hand abgebildet in deren Handfläche sich ein Verbotsschild abgebildet ist auf dem ein Pfarrer zwei Kindern nach läuft. Das gleiche Symbol findet sich nochmal auf einem Verbotsschild darüber. Darunter erklärt eine kleine Tafel, überschrieben mit „Kinderschutzgebiet“, dass ein Pfarrer der sich in Begleitung Minderjähriger befindet auf dem Wallfahrtsweg nach Mariazell den Forstgrund Sepp Rothwangl nicht betreten dürfe. Zumindest dann nicht, wenn die Eltern der Minderjährigen nicht ebenfalls anwesend sind.

Als Betroffener der sexuellen Missbrauchsfälle durch katholische Geistliche will Sepp Rothwangl ein Zeichen setzen. Die Unfähigkeit der Kirche die Täter in den eigenen Reihen zu verfolgen und zu entfernen hat ihn zu diesem Schritt getrieben.

Leider übersieht er, dass er mit seiner Aktion einen blinden Generalverdacht ausspricht. Und bei aller Kritik an der Aufklärungsfähigkeit der katholischen Kirche: Mit einer Hetzkampagne und Pilger-Verboten ist den Opfern des Skandals nicht geholfen. Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion wenigstens etwas mehr konstruktives Bewußtsein auf die Problematik des sexuellen Mißbrauchs lenkt und zum Nachdenken anregt.

Weitere Details und eine Abbildung finden sich in einem Artikel auf DerStandard.at, unter hpd.de oder auf nicsbloghaus

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Lehrersein muss hart sein: Klarheit, Struktur und Autorität!

Mai 7, 2011

Klarheit, Struktur und Autorität!

Keine Worte… einfach super 🙂

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Twitter-Zitat: Starker Mann!

April 18, 2011

isdjan Für jeden Dreijährigen, dem gesagt wird, dass nur Mädchen heulen, verzweifelt später eine Frau an einem Mann, der keine Gefühle zeigen kann.

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50.299 kostenlose Kinderliederbücher werden gedruckt

März 29, 2011
Musikpiraten e. V.

Musikpiraten e. V.

Wir hatten in unserem kurzen Artikel Ein kostenloses Kinderliederbuch für jeden Kindergarten das Projekt des Musikpiraten e. V. vorgestellt, alle Kindergärten in Deutschland mit einem kostenlosen, gemeinfreien Kinderlieberbuch zu versorgen. Ziel ist ein Kinderliederbuch, aus dem frei kopiert werden darf, ohne an Verwertungsgesellschaften wie die GEMA Gelder abführen zu müssen. Die Prüfung der für den Druck geplanten Kinderlieder ist mittlerweile abgeschlossen. Die VG Musikedition hat schwammig und sehr unverbindlich bestätigt, dass die Lieder zumindest keinem ihrer Kunden „gehören“ – dazu kommt eine umfangreiche Recherche der Mitglieder der Musikpiraten. Kurz um, die Druckerpressen für die 50.299 Bücher stehen nicht mehr still, bald können sich die Kindergärten in Deutschland über druckfrische Exemplare freuen aus denen nach Herzenslust und ohne bürokratischen und kostspieligen GEMA-Aufwand  kopiert werden darf.

Die Auswahl umfasst dabei eine ganz Menge Klassiker und kann hier von den Servern der Musikpiraten als PDF zum Selbstdruck herunter geladen werden. Eine optimierte Version für den Ausdruck im DIN A4 Format wird folgen. Der Verein informiert unter http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/kinderlieder über den Fortgang des Projekts.

 

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Adieu, globales Dorf

März 23, 2011

Als der Begründer der Medientheorie Herbert Marshall McLuhan 1962 den Begriff vom globalen Dorf prägte, war (zumindest die digitale) Welt wohl noch in Ordnung. Auch wenn McLuhan dem globalen Dorf kritisch gegenüber stand und vor den Gefahren einer aufgegebenen Individualität sprach, stand und steht dieser Begriff immer mehr für ein positives Zusammenwachsen der Menschheit über geographische und kulturelle Grenzen hinweg. Die elektronische Vernetzung ermöglicht es jedem einzelnen an der großen, weiten Welt ganz direkt aus dem eigenen Wohnzimmer heraus teilzuhaben. Um Kontakte und Freundschaften aufzubauen sind nicht mehr langwierige Reisen oder ein langsamer Briefwechsel nötig, vor allem dank dem Internet geht das direkt, schnell und global mit ein paar Mausklicks.

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Sexueller Missbrauch für 5000 Euro

März 2, 2011

5000 Euro? Ich glaube da ist ein Rädchen im Wahrnehmungsgetriebe der katholischen Kirche durcheinander gekommen. 5000 Euro für den sexuellen Missbrauch Minderjähriger? Dafür, dass hier unfassbares Leid unter den Opfern angerichtet wurde? Das fühlt sich ziemlich billig an.

Aber 5000 Euro ist zumindest die Summe, die die katholische Kirche für angemessen hält. Wolgemerkt  nicht für jeden Fall, nur für die schwereren – zumindest lässt sich die Formulierung „bis zu 5000 Euro“ so interpretieren. In besonders schweren Fällen gibt es darüberhinaus noch eine Kostenübernahme für psychologische Beratung/Betreuung.

Die Zahlungen möchte die katholische Kirche übrigens bei den Tätern wieder rein holen. Nur falls das nicht möglich sei, werde der Betrag von der Kirche selbst übernommen. Interessanterweise ist das ganze Angebot hauptsächlich an Opfer gerichtet, bei denen die Verjährung schon eingesetzt hat – wie die Kirche da das Geld von den Tätern wieder rein holen will… vielleicht klappt es ja doch mit dem späten Apell an das Gewissen – ich habe da meine Zweifel.

Vor Gericht sind 5000 bis 10000 Euro Entschädigung üblich. Immer noch ziemlich billig, aber die Kirche versucht offensichtlich sich ganz am unteren Rand zu orientieren. Das ist peinlich.

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Richter urteilt: Zu dumm für Sex!

Februar 14, 2011
No Sex

No Sex

Ein IQ von 48 ist ziemlich wenig. So wenig, dass ein britischer Richter einem 41 Jahre alten Mann sexuelle Kontakte bis auf weiteres komplett verbot. In der Begründung des Urteils berief er sich dabei auf den 2007 in Kraft getretenen Mental Capacity Act. Im Bett und im Bad darf er noch masturbieren, darüber hinaus ist das Kontakt- und Sexualitätsverbot seit 2009 von einem Bezirksgericht in Kraft gesetzt. Am 28. Januar 2011 bestätigte es ein Vormundschaftsgericht (Court of Protection). In neun Monaten wird das Sexverbot erneut geprüft werden – bis dahin muss die Gemeinde in der er betreut wird für eine passende Sexualerziehung sorgen.

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