Archive for the ‘Christen’ Category

h1

Endlich: Papst lockert Kondomverbot

September 26, 2011

Gerade im Netz gefunden, eine nette Interpretation:

Endlich: Papst lockert Kondomverbot.

 

Advertisements
h1

Für Pfarrer mit Kindern verboten!

Mai 18, 2011

STOPP MISSBRAUCH, diese zwei Worte zieren eine Warntafel, angebracht in einem steirischen Waldstück. Dazwischen ist eine Hand abgebildet in deren Handfläche sich ein Verbotsschild abgebildet ist auf dem ein Pfarrer zwei Kindern nach läuft. Das gleiche Symbol findet sich nochmal auf einem Verbotsschild darüber. Darunter erklärt eine kleine Tafel, überschrieben mit „Kinderschutzgebiet“, dass ein Pfarrer der sich in Begleitung Minderjähriger befindet auf dem Wallfahrtsweg nach Mariazell den Forstgrund Sepp Rothwangl nicht betreten dürfe. Zumindest dann nicht, wenn die Eltern der Minderjährigen nicht ebenfalls anwesend sind.

Als Betroffener der sexuellen Missbrauchsfälle durch katholische Geistliche will Sepp Rothwangl ein Zeichen setzen. Die Unfähigkeit der Kirche die Täter in den eigenen Reihen zu verfolgen und zu entfernen hat ihn zu diesem Schritt getrieben.

Leider übersieht er, dass er mit seiner Aktion einen blinden Generalverdacht ausspricht. Und bei aller Kritik an der Aufklärungsfähigkeit der katholischen Kirche: Mit einer Hetzkampagne und Pilger-Verboten ist den Opfern des Skandals nicht geholfen. Bleibt zu hoffen, dass diese Aktion wenigstens etwas mehr konstruktives Bewußtsein auf die Problematik des sexuellen Mißbrauchs lenkt und zum Nachdenken anregt.

Weitere Details und eine Abbildung finden sich in einem Artikel auf DerStandard.at, unter hpd.de oder auf nicsbloghaus

h1

Autobahnkirchen beruhigen den Verkehr

April 10, 2011
Autobahnkirche

Autobahnkirche

Auf einestages spricht Pater Wolfram, Pfarrer der ersten von 38 Autobahnkirche in Deutschland in einem Interview über die Geschichte und Wirkung dieser Kirchen und Kapellen an unseren Autobahnen. Abgesehen von den üblichen Erkenntnissen, dass diese Kirchen ein Ort der Ruhe und Erholung für die gestressten vierrädrigen Tiefflieger darstellen, verweist er auf wissenschaftliche Studien, die den verkehrsberuhigenden Einfluss der Gotteshäuser auf den Verkehr belegen. Interessant ist dabei, dass sich dieser positive Einfluss sowohl auf gläubige als auch auf nicht gläubige Fahrerinnen und Fahrer auswirken soll – solange sie für einen Moment von der Autobahn abbiegen und die Kirche oder Kapelle als Ort der (relativen) Stille und Ruhe nutzen. Die Kirche von Pater Wolfram, die erste dieser Art, liegt übrigens an der A8 in Adelsried zwischen Stuttgart und München und es gibt sie seit 1958.

h1

Weltjugendtag 2011 in Madrid

März 28, 2011

Im Sommer schon Pläne? Der Weltjugendtag in Madrid im Sommer 2011 ist wahrscheinlich einen Ausflug wert.

Das hört sich ja recht rockig an – hätte ich so nicht erwartet. Und getreu dem päpstlichen Aufruf, wird auch fleissig das Web 2.0 mit Inhalten bestückt: FacebookTwitter… hübsch, die Kirche wirkt damit auf einmal so jung und frisch. Eine nette Abwechslung zu der sonst immer eher drögen, spaß-frei auftretenden Greisen-Generation.

 

h1

Offene Bibel – Die Bibel wird frei und open source

März 28, 2011

Der Verein Offene Bibel e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Übersetzung der Bibel zu schaffen, die frei verwendet werden darf. Eine Zweckeinschränkung will der Verein explizit vermeiden und stellt die Ergebnisse darum unter einer CreativeCommons Lizenz zur Verfügung.

Offene Bibel

Das ist eine gute Idee. Und sie wird noch besser dadurch, dass alle unabhängig von Konfession, Taufe oder ähnlichem mitmachen dürfen. Einzige Voraussetzung: Die nötigen Kenntnisse in hebräisch, aramäisch oder griechisch sollten vorhanden sein.

h1

Glauben im Internet

März 17, 2011

Seit das WorldWideWeb für praktisch alle Menschen zugänglich ist, stehen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten offen, sich über jedes beliebige Thema zu informieren und mit anderen Nutzern im Internet auszutauschen. Wenn man die zunehmende Säkularisierung moderner Industrienationen bedenkt, erstaunt es um so mehr, wie oft die Themen „Religion und Glauben“ Gegenstand von Internet-Recherchen und Chats sind.

Jedermann kann sich zum Beispiel auf Facebook anmelden und seine Meinung auch zu Fragen des Glaubens verbreiten und mit anderen Teilnehmern diskutieren. Dies kann oft einfacher sein als im täglichen Leben – denn insbesondere außerhalb der Gemeinde ist die Bereitschaft der meisten Menschen nicht allzu groß, offen über religiöse Themen zu sprechen. Gerade bei Jüngeren gilt zum Beispiel die Gretchen-Frage nach der eigenen Religion als extrem uncool. Im Schutz der relativen Anonymität sozialer Internet-Netzwerke lassen sich diese Themen für viele einfacher und besser mit anderen besprechen. Dies ist sicherlich ein Vorteil des Internet, macht aber auch betroffen, denn in einer liberalen und toleranten Gesellschaft, sollte jeder ermuntert werden, seinen Glauben mit anderen offen zu leben.
Eine Gefahr für alle christlichen Religionen ist sicher auch die bunte Beliebigkeit an religiösen und spirituellen Bekenntnissen, die im Internet angeboten werden. In dieser Pluralität muss sich der christliche Glaube überzeugend von anderen Religionen und esoterischen Ideen abheben, ohne durch Intoleranz oder Prinzipien-Reiterei die Community zu verschrecken. Dies ist eine echte Herausforderung – dies hat auch Papst Benedikt XVI erkannt, der im Jahr 2010 alle Gläubigen dazu aufforderte, der Kommunikation im Internet eine Seele zu geben. Dies bezieht sich nicht nur auf religiöse Themen, sondern allgemein darauf, den Menschen mit seiner Würde in den Mittelpunkt der online-Interaktion zu stellen. 

Diese Trends belegen, dass das Abwenden von den Amtskirchen und traditioneller Frömmigkeit auf keinen Fall gleichzusetzen ist mit einer Abkehr von Spiritualität an sich. Wenn die großen Kirchen dies aufnehmen und als Chance begreifen, sich wieder positiv ins Gespräch und damit in die Köpfe und Herzen der Menschen zu bringen, kann der Glauben im Internet viel zu einer Erneuerung der christlichen Religiosität beitragen.

h1

Quotenmensch präsentiert: Nach der Glaubensquote jetzt die Altenquote

März 11, 2011

Vor einigen Wochen habe ich noch provokativ eine Glaubenquote gefordert. Eine für Atheisten, eine für Christen, eine für Muslime und so weiter. Außerdem wollte ich Kindern in Aufsichträten.

Als ob von Unions-Seite auf mich gehört würde, schlägt jetzt das CDU-Bundesvorstandsmitglied und Chef der Senioren-CDU Otto Wulff eine Altenquote für Unternehmen vor. Ist ja auch absolut schlüssig nach der gesetzlich verankerten Behinderten-Quote und der geforderten Frauen-Quote. Sein Hintergedanke ist, dass damit Arbeitslose über 60 noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten und die Unternehmen sich besser auf den demographischen Wandel vorbereiten können. Zuwanderung lehnt Wulff ab.

%d Bloggern gefällt das: