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Margot Käßmann lehnt Preis für Zivilcourage ab

Februar 15, 2011
Margot Käßmann

Margot Käßmann

Und sie hat einfach abgelehnt. Für ihren Satz „Nichts ist gut in Afghanistan“ hätte sie den Preis der Europäischen Kulturstifung erhalten sollen. Und genau hier liegt auch der Grund für die Absage. Margot Käßmann hat abgelehnt, weil er sich damit in der öffentlichen Wahrnehmung rein um ihren Rücktritt als EKD-Ratsvorsitzende und die damit verbundenen Themen gedreht hätte. Erste Reaktionen aus den Medien zeigen, sie hat das richtig vorausgesehen. Sogar die Reaktionen um ihre Ablehnung drehen sich vor allem um eines: Die folgenschwere Autofahrt im alkoholisierten Zustand. Da hilft es wenig, dass Ernst Seidel von der Europäischen Kulturstifung darauf hinweist, dass der Preis falsch interpretiert worden wäre und dass Käßmann am 04. März 2011 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden hätte sollen.

Thilo Sarrazin

Thilo Sarrazin

So bedauerlich richtig die Ablehnung durch Frau Käßmann war, so bedauerlich ist nun die Lücke die hier entsteht. Im Internet kursieren seit Bekanntgabe des Rücktritts Kommentare und Bemerkungen unter entsprechenden Artikeln, die allen ernstes Thilo Sarrazin als Alternative vorschlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Europäische Kulturstiftung das nicht ernsthaft in Erwägung zieht. Thilo Sarrazin mag ein guter Banker gewesen sein, für die politische Landschaft ist er ein Demagoge, der die Wirklichkeit leider gerade nicht verstanden hat. Wer Thilo Sarrazin feiert, der schafft Deutschland wirklich ab.

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