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Grundeinkommen gibt Menschen Würde zurück

Februar 12, 2011

Das Grundeinkommen aber gibt den Menschen ihre Würde zurück. Mit diesem Satz beendet Jakob Augstein seinen Gast-Beitrag auf Spiegel Online. Er führt in diesem Artikel aus, dass Hartz IV gegen das Grundgesetz verstößt (wie vom Bundesverfassungsgericht am 9. Februar 2009 festgestellt). Einen Ausweg aus der Misere des verdrehten Sozialstaat sieht er im Grundeinkommen. Er fordert 800 Euro, andere Autoren (z. B. Götz Werner) fordern 1.000 pro Kopf. Die Höhe ist dabei eigentlich irrelevant, die Kaufkraft wird sich bei der Einführung entsprechend ändern – ein Grundeinkommen wird damit genau das leisten, was es verspricht: Es sichert eine Existenz.

Warum das Grundeinkommen nicht unfair sei begründet Augstein damit, dass „Leistung und Fairness“ eben „gerade nicht mehr die prägenden Prinzipien unseres Systems“ seien:

Es besteht zwischen Verdienst und Leistung keine Verbindung, und Fairness ist in diesem System Zufall. Der moderne Kapitalismus hat diese Werte über Bord gespült.

Ein lesenswerter Artikel und ein interessanter Gedankengang. Die Idee eines Grundeinkommen entpuppt sich immer mehr als mögliche Alternative zu einem kalten Sozialstaat.

Der Mission Mensch-Blog fasst in einem Artikel Evolution und Grundeinkommen einige interessante Gedankengänge zusammen. Auch wenn mir die Argumentation da für meinen Geschmack viel zu deutlich einer anthroprosophischen Weltsicht folgt, findet sich der ein oder andere interessante Blickwinkel. Aber lest einfach selbst.

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